SG Gutach/Wolfach

Großes Fragezeichen über Schwarzwald-Derby

„Vorbericht“ TV St. Georgen : SG Gutach/Wolfach

Eigentlich stünde am Samstag um 19.30 Uhr das nächste Schwarzwaldderby zwischen dem Tabellenzweiten St. Georgen und Vorletzten Gutach/Wolfach an. Ob und wenn ja mit welcher Zuschauerbeteiligung diese Begegnung angepfiffen wird, steht jedoch wie bei den meisten Sportveranstaltungen an diesem Wochenende in den Sternen. Weiterlesen

Dritte beendet Sieglosserie

SG Gengenbach/Ohlsbach – SG Gutach/Wolfach 3 29:32 (17:13)

Dass diese Runde noch nicht viel über die dritte Mannschaft der SG zu lesen war, hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum Einen lief es aus sportlicher Sicht noch nicht ganz so gut, wie man es sich vor der Runde erhofft hatte und zum Anderen weilte der Autor dieses Textes die komplette Hinrunde im Ausland, weshalb die journalistische Abteilung der Dritten für ein paar Monate brach lag. Doch im ersten Bericht dieser Runde gibt es direkt eine positive Nachricht zu verkünden: die Dritte konnte ihren dritten Saisonsieg einfahren! Am gestrigen Samstag musste beim punktgleichen Tabellenschlusslicht Gengenbach/Ohlsbach ein Sieg her, um nicht die rote Laterne mit nach Gutach zu nehmen. Mit vollem Kader und Teilzeittrainer Michael Wöhrle trat man deshalb hochmotiviert beim etwas ersatzgeschwächten Konkurrenten an. Dieser erwischte jedoch den deutlich besseren Start und konnte sich früh auf 4:1 (5.) absetzen. Der mit ehemaligen Landesligaspielern hochkarätig besetzte SG-Angriff fand nur mühsam ins Spiel. Zu oft fand man im bärenstark aufgelegten Torhüter Jochen Ruf seinen Meister. In der Abwehr ließ man den Gegner zu oft ohne Gegenwehr sein Spiel aufziehen, deshalb nahm nach dem 10:5 (15.) Coach Wöhrle die erste Auszeit, die eine Umstellung der defensiven 6-0 Deckung auf eine offensivere Variante vorsah. Diese hatte leider nur bedingt Erfolg und so musste man mit einem 13:17-Rückstand in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann mit einem taktischen Kniff von Coach Wöhrle, der vorsah, die beiden Fixpunkte im Gengenbacher Offensivpiel Dominik Singler und Stefan Huber per Manndeckung zu eliminieren, was direkt Wirkung zeigte. Binnen Minuten konnten die Gäste den Pausenrückstand egalisieren (19:19; 38.) und einige Minuten später sogar in Führung gehen. Dem Heimteam wollte im Angriff nun nicht mehr einfallen und die SGGW konnte im Angriff jetzt voll auf Routinier Tobias Aberle setzen, der nun nach Belieben traf. Das 25:29 (55.) von Aaron Wöhrle, offziell noch B-Jugend Spieler und quasi vom Kinderzimmer an den Kreisligakreis beordert, machte den Deckel auf den dritten Saisonsieg der Dritten. Bedanken möchte sich die Dritte auch bei den extra früher angereisten Damen und anderen Fans, die uns lautstark unterstützt hatten. Am nächsten Wochenende geht es nun gegen die punktgleiche Landesligareserve des TV St. Georgen. Anpfiff ist bereits um 14 Uhr in der Wolfacher Realschulsporthalle, also die Möglichkeit für den ein oder anderen Fan, die Wartezeit zwischen Mittagessen und Bundesligasamstagskonferenz perfekt zu überbrücken. Die Dritte freut sich über jegliche Unterstützung.

SG-Tore: Faist; M. Allgaier; T. Aberle 8; Schuler 6/2; Ressel 4; Obergfell 4/1, Wöhrle 3; S. Aberle 2; Heinrich 2; Kammerlander 2; Moser 1; A. Allgaier; Schrenk.

Bericht: Moritz Schuler

SG Gutach/Wolfach stellt neuen Damentrainer vor

Neuer Damentrainer bei der SG Gutach/Wolfach wird mit Oliver Kronenwitter ein “alter Bekannter“. Nachdem das Trainerteam um Thomas Sum, Kathrin Grimm und Jens Dieterle den SG Verantwortlichen frühzeitig mitgeteilt hat, dass Sie aus zeitlichen Gründen für die neue Landesligarunde der Damen nicht mehr zur Verfügung stehen, konnte die SG Leitung zeitnah einen Nachfolger verpflichten. „Wir haben den Markt sondiert und haben dabei sofort an Oliver Kronenwitter gedacht“ berichtet Klaus Lehmann als SG Leiter. Bereits im ersten Gespräch konnte man zusammen mit dem sportlichen Leiter der SG Stefan Staiger große Übereinstimmung in den Vorstellungen einer Zusammenarbeit erzielen. Wie Oliver Kronenwitter selbst betonte „liegt ihm als Gutacher die SG besonders am Herzen“. Aus diesem Grund spielten andere vorliegende Angebote nach dem positiven Gespräch mit der SG Gutach/Wolfach keine Rolle mehr in seinen Überlegungen. Die SG freut sich, mit Oliver Kronenwitter einen längerfristigen Vertrag abschließen zu können. „Hiermit signalisieren wir unserer Damenmannschaft einen hohen Stellenwert und den nachrückenden Jugend-spielerinnen eine Kontinuität in der Trainingsarbeit“ so die SG Leitung weiter.

Im Bild Oliver Kronenwitter in der Mitte, links der sportliche Leiter Stefan Staiger, und rechts SG Leiter Klaus Lehmann

Herren I: Ernüchternder Auftritt im Kellerduell

HSG Mimmenhausen/Mühlhofen : SG Gutach/Wolfach 27:15 (15:8)

Durch eine ernüchternde 27:15 (15:8) Niederlage beim direkten Konkurrenten Mimmenhausen ist die SG Gutach/Wolfach endgültig wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Zwei Niederlagen zuletzt bei direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt haben die Abstiegsgefahr wieder erheblich gesteigert.

Vor guter Kulisse und mit einem vollen Fanbus angereist war der Druck für das junge Team wohl einfach zu groß. Verflogen die Unbekümmertheit aus dem Januar. So taten sich die Schwarzwälder von Anfang an schwer, Torgefahr zu entwickeln. Die Gastgeber hingegen waren motiviert und konzentriert und hielten die SG erfolgreich vom eigenen Tor fern. Nach neun Minuten stand es bereits 6:2, seit langer Zeit hatten die Gäste den Start mal wieder vollkommen verschlafen. Auch in der Folge wurde es nicht wirklich besser. Vorne zu harmlos und hinten zu anfällig durften die Gastgeber mit 15:8 in die Halbzeit gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Schwarzwälder offensiv aus dem Spiel heraus quasi nicht statt. Sang- und klanglos geriet man schnell mit zehn Toren ins Hintertreffen und hatte an diesem gebrauchten Abend auch keine Mittel mehr, zu verkürzen. Mimmenhausen hatte leichtes Spiel, den verdienten 27:15 Heimsieg über die Ziellinie zu bringen und damit erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen.

Bei der SG muss man sich wohl erst mal schütteln und die letzten Misserfolge aus den Köpfen zu bekommen. Unglücklicherweise hat man nun drei Wochen Pause.

Spielfilm: 1:0, 1:1, 6:2, 12:6, 15:8; 18:8, 23:12, 27:15

HSG: Polis 1, Schweda 4/3, Boitor 5, Hurrte 2, Schatz, Baur 7, Buneta 4, Ehrmann, Schlegel 2, Kugler, Allgaier 1, Koester, Groh, Albiez 1/1

SGGW: Kopp, Nattmann, Staiger, Hille 3, Dieterle 1, Schmider 1, Riedel, Aberle 1, M. Buchholz 1, Brohammer 4/2, Lehmann, Haas 3, Kilgus, Moser 1

Bilder: Horst-Dieter Bayer

Mit dem Fanbus zum Abstiegsduell nach Salem

Vorbericht HSG Mimmenhausen/Mühlhofen : SG Gutach/Wolfach
Nach dem kleinen Rückschlag in Müllheim hat das Landesligateam aus Gutach und Wolfach gleich das nächste richtungsweisende Spiel vor der Brust. Am Samstag um 20 Uhr wartet mit der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen abermals ein direkter Konkurrent auf die Mannschaft von Frank Sepp und Martin Wöhrle. War die deutliche Niederlage gegen Freiburg mehr oder weniger eingeplant, könnten die beiden knappen Punktverluste gegen Müllheim/Neuenburg am Ende noch teuer werden. Umso wichtiger, dass die Mannschaft am Samstag in der Sporthalle Salem punktet.
Das Hinspiel gegen den Aufsteiger ging bis zum Schluss umkämpft mit 25:24 an die Schwarzwälder. Auch im Rückspiel wird auch in der Woche nach Sturmtief „Sabine“ ein eisiger Wind wehen. Beide Mannschaften werden alles daransetzen, mit einem Sieg die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Aktuell ist Mimmenhausen/Mühlhofen mit 7:25 Punkten noch knapp hinter der SG (8:26). Dass diese Tatsache kein Garant für Erfolg ist, hat die bittere Niederlage in Müllheim gezeigt. Gutach/Wolfach wird vollzählig anreisen und hat seit einigen Wochen deutlich mehr Varianten in den Angriffsreihen zu bieten.
Um das vermeintliche Handicap in fremder Halle auszugleichen, wird die SG erstmals einen Fanbus einsetzen. Mit diesem Service will man die bestmögliche Unterstützung am Bodensee und hofft auf eine der Brisanz der Begegnung angepasste Stimmung. Alle Infos zur Anmeldung, Abfahrtszeiten und Unkostenbeitrag gibt es auf sg-gutach-wolfach.de. (Update: Mittlerweile sind alle Plätze im Bus belegt)

Damen II erkämpfen sich knappen Sieg bei der HSG Ortenau Süd II

Die Damen II der SG Gutach Wolfach bestritten am Samstag, den 08.02. ihr zweites Auswärtsspiel der Rückrunde. In einer hart umkämpften Partie ging man am Ende mit einem Tor mehr auf der Anzeigetafel als glücklicher Sieger vom Platz und schiebt sich so in der Tabelle bis auf Platz drei vor.

Die Damen der SG G/W mussten mit einem dezimierten Kader anreisen und auf die Leistungsträgerinnen Anica Thoma, Anna Wälde und Nina Staiger verzichten. Auch Trainerin Kathrin Grimm schnürte die Handballschuhe, musste letztendlich aber nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen.

Von Anfang an entwickelte sich ein krampfiges Angriffsspiel auf beiden Seiten und die Torausbeute lies insgesamt zu wünschen übrig. Keinem der beiden Teams gelang es, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen. Die Abwehrleistung der Kinzigtälerinnen hatte sich im Gegensatz zu den letzten Wochen allerdings wieder verbessert, weshalb diese mit einem knappen Vorsprung von einem Tor bei einem Spielstand von 11:12 in die Halbzeitpause gingen.

Auch in Hälfte zwei wurde das Spiel nicht weniger fahrig und war geprägt von vielen Ballverlusten im Angriff auf beiden Seiten. Besonders nach Ballgewinn in der Abwehr taten sich die Damen der SG schwer, einen sauberen Tempogegenstoß ohne eigenen Ballverlust abzuschließen. Durch das tolle Zusammenspiel in der Abwehr und die gesteigerte Torhüterleistung ließen die Gäste jedoch fast zehn Minuten kein Gegentor zu und schafften es so, sich erstmals auf vier Tore abzusetzen. Nach 43 Minuten hieß es 14:18 und auf Seiten der SG G/W wähnte man sich schon fast am Ziel. Zehn Minuten später zeigte die Anzeige jedoch einen Spielstand von 19:20 und es entwickelte sich eine spannende Schlussphase. Mit einem verwandelten 7m nur 20 Sekunden vor Schluss erlöste Annika Brohammer schließlich die Gäste. Die Gastgeberinnen kamen nicht mehr zum Zug und so gewannen die Gäste dieses zähe Spiel am Ende glücklich mit 22:23.

Auf dieser Abwehrleistung kann man für die kommenden schweren Spiele aufbauen. Am Angriff gilt es weiterhin zu arbeiten, um auch gegen schlagkräftigere Gegner bestehen zu können. Das nächste Spiel bestreiten die Damen II erst am 29.02. beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter Gengenbach. Anpfiff ist um 19:00 Uhr, jeder lautstarke Unterstützer ist herzlich willkommen!

Für die HSG Ortenau Süd II spielten:

Schrempp, Eble (1), Gerst, Reinholz Richter (1), Oschwald (7/1), Himmelsbach (2), Dickes (2), Vollmer, Nickels, Deusch (3), Zacharias (5), Beuschel (1)

Für die SG Gutach Wolfach II spielten:

Hirt (5), Faisst, Grimm, Breithaupt (1), Rupprecht (1), Weigold (8), Schuler (1), Staiger (1), Schwer, Brohammer (6/5), Weber, Armbruster

Spielfilm: 2:2, 3:4, 5:6, 8:9, 11:10, 11:12, 14:13, 14:18, 16:19, 18:20, 21:21, 22:23

Autor: Tanja Faisst

Damen I enttäuschen beim Vorletzten (2 Berichte)

SG Gutach/Wolfach : TV Engen 22:26 (13:12)

Nach einer enttäuschenden Vorstellung mussten sich die Damen 1 der SG am vergangenen Samstag dem Tabellenvorletzten TV Engen geschlagen geben. Über das gesamte Spiel konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, erst in der Schlussviertelstunde sicherten sich die Gastgeberinnen den Sieg.

Die SG musste auf Teresa Heizmann, Anica Thoma, Annika Brohammer und Alisa Breithaupt verzichten, erschwerend kam das totale Harzverbot in der Sporthalle des TV Engen hinzu. Diese beiden Aspekte entschuldigen jedoch nicht die mangelhafte Chancenverwertung im Angriff und fehlende Bissigkeit sowie letzte Konsequenz in der Abwehr. Bereits der Start in das Spiel verlief mit einem 0:3 Lauf zu Gunsten der Damen des TV. Dann kamen die SG-Damen besser in das Spiel, konnten bis zur Halbzeitpause mit einem Tor in Führung gehen.

Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel ähnlich ausgeglichen. Bis zum 18:18 in der 44. Minute konnte keine der beiden Mannschaften entscheidend davonziehen. Im Hinblick auf die Torchancen hätten die Gäste das Spiel jedoch schon viel früher für sich entscheiden müssen. Die letzte Viertelstunde des Spiels gehört dann aber den Gastgeberinnen, die sich trotz vier Zeitstrafen innerhalb der letzten acht Minuten den Sieg nicht mehr nehmen ließen.

Am Samstag den 15. Februar steht für die Mannschaft das nächste Auswärtsspiel beim ESV Freiburg an. Es wird wichtig für die SG Damen sich auf seine Stärken zu besinnen um zwei Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

Spielfilm: 2:5, 7:7, 13:12, 17:17, 18:22, 22:26

TVE: K. Sprenger, Hildebrand 5, Wolf 3, Bieler, Moser 4, I.Sprenger 3, Greitmann, L. Ort 1/1, Geßler 2/2, Fenker 2, C. Ort 5, Müller 1

SGGW: Bell, Riedel 1, Staiger, Wälde 1, Schmider 5, Juliane Hirt 6, Jessica Hirt, Vanessa Schneider, Hesse 7/4, Jessica Schneider 1, Bohlayer 1

Schiedsrichter: Hans-Jörg Putzi, Marcus Siebenmark (TV Messkirch)

Bericht: Laura Riedel

 

Eine ganz schwache Vorstellung boten die Handballerinnen der SG Gutach/Wolfach beim TV Engen. Man musste sich dem vermeintlich schwächeren Gegner relativ deutlich mit 22:26 (13:12) verdient geschlagen geben. Zur Abschlussschwäche des SG- Teams kam an diesem Wochenende auch ein mangelnder Einsatz in der Abwehr, so dass man Engen immer wieder ins Spiel zurück brachte. Mitte der zweiten Hälfte sah es so aus, als hätte sich die SG Gutach/Wolfach gefangen, doch die vielen technischen Fehler machten auch diesen Zwischenspurt wertlos.

Es dauerte bereits fast acht Minuten, bis die SG zu ihrem ersten Treffer kam, nachdem die Gastgeberinnen bereits derer vier erzielt hatten. Sicher ging man im SG- Lager etwas ersatzgeschwächt ins Spiel und das Harzverbot in der Engener Sporthalle tat sein Übriges dazu, doch als Ausrede ließ SG- Trainer Thomas Sum beides nicht gelten. Es haderte nach dem Schlusspfiff mit allen Mannschaftsteilen. Dennoch kämpfte sich das SG- Damenteam über den 6:6- Ausgleich zur knappen 13:12- Pausenführung zurück ins Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel sah es kurzzeitig so aus, als hätte man sich gefangen und baute den Vorsprung beim 15:13 aus SG- Sicht etwas aus. Der TV Engen griff in der Abwehr etwas beherzter zu, kassierte hierfür zwar die eine oder andere Zeitstrafe, wurde aber nach 42 Minuten mit dem erneuten 17:17- Ausgleich belohnt. In den folgenden acht Minuten fiel die SG wieder in ihr Anfangsmuster zurück und erzielte lediglich ein Tor. Engen hingegen fünf und so war nach rund 50 Minuten beim 18:22 eine kleine Vorentscheidung gefallen. Zwar gestaltete sich die Schlussphase mit 4:4 wieder ausgeglichen, doch die Gastgeberinnen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und behielten die Punkte in eigener Halle. Als Fazit muss für die SG klar sein, dass es in dieser Landesliga keine schwachen Gegner gibt und es in jedem Spiel 100% über sechzig Minuten braucht.

Für die SG Gutach/Wolfach waren aktiv: Judith Bell (Tor), Laura Hesse 7/4, Juliane Hirt 6, Theresa Schmider 5, Laura Riedel, Anna Wälde, Jessica Schneider, Saskia Bohlayer je 1, Nina Staiger, Jessica Hirt, Vanessa Schneider

Bericht: Susanne Heinzmann

Herren I: Rückschlag im Abstiegskampf

HG Müllheim/Neuenburg : SG Gutach/Wolfach 27:26 (11:12)

Mit einer höchst unglücklichen 26:27 Niederlage im Gepäck musste die SG Gutach/Wolfach die Heimreise vom direkten Konkurrenten Müllheim/Neuenburg antreten. Die Leistung in der Sporthalle Müllheim hat aber auch an diesem Wochenende gestimmt.
Die SG, die auf ihren Stammtorhüter Elias Kopp verzichten musste, erwischte den besseren Start und ging durch Julian Brohammer und Tom Moser mit 2:0 in Führung. Die Gastgeber glichen zwar stets wieder aus, die erste Hälfte ging aber spielerisch eindeutig an die Gäste. Zumal lieferte Kilian Nattmann im Tor der SG eine gute Leistung ab. Mit einer hauchdünnen 12:11 Führung für die Schwarzwälder durch Jens Dieterle ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein eng umkämpftes Match. Raphael Dinse, im ersten Durchgang noch etwas glücklos, wurde seiner Anführerrolle gerecht und machte den Gästen zunehmend das Leben schwer. Bei den Gästen hatte Julian Brohammer wieder einen starken Tag erwischt und zeigte sich sowohl aus dem Rückraum als auch von der Siebenmeterlinie treffsicher. Bis zur 53. Minute gab sich keine Mannschaft eine Blöße, ehe die Gäste zur Unzeit ihre erste kleine Schwächephase hatten. Diese nutzten die Hausherren eiskalt zur vorentscheidenden 26:22 Führung. In einer hektischen und umkämpften Schlussphase – beide wollten das Spiel um jeden Preis gewinnen – kam die SG trotz Unterzahl nochmal auf 26:25 heran, doch Amira Khemissi versetzte den Gästen eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff den 27:25 finalen Schlag. Brohammers Treffer zum 27:26 Endstand war nur noch Ergebniskosmetik und machte die Niederlage fast noch bitterer. Trotz des enttäuschenden Resultats und dem Positionswechsel mit der HG Müllheim in der Tabelle bleibt ein weiterer Kampf auf Augenhöhe und immer noch guten Chancen auf den Klassenerhalt. Das muss man mitnehmen, die Punkte bleiben leider bei der HG.

Spielfilm: 0:2, 3:3, 6:6, 10:10, 11:12; 13:13, 17:15, 19:19, 22:22, 26:22, 26:25, 27:26

HGMN: Holzer, Rapp 2, Kotzian 1, Jonas Dinse 5/1, Khemissi 1, Guidoni 3, Wagner, Huber 1, David Dinse 3, Müller, Steffe, Friedrich 2, Krais, Raphael Dinse 9

SGGW: Nattmann, Laiblin; Staiger, Hille 2, Dieterle 2, Schmider, Henke, Riedel, Aberle 3, Brohammer 11/5, Lehmann 1, Haas 3/1, Kilgus, Moser 4

Bilder: Horst-Dieter Bayer

Herren I vor wichtigem Auswärtsspiel in Müllheim

Vorbericht HG Müllheim/Neuenburg : SG Gutach/Wolfach

Nach der erwarteten Niederlage gegen den Klassenprimus Freiburg geht die Reise am Samstag zu einem direkten Konkurrenten. Um 20 Uhr muss das Team von Frank Sepp und Martin Wöhrle in der Müllheimer Sporthalle ran und tut gut daran, die zweite Hälfte gegen Freiburg einfach zu vergessen. Was die Mannschaft die dreieinhalb Spiele zuvor abgeliefert hat, war nämlich aller Ehren wert und erzeugte jede Menge Selbstvertrauen. Die drei Siege in Folge haben auch in der ersten Halbzeit gegen Freiburg Wirkung gezeigt, auch wenn der Tabellenführer am Ende einfach deutlich besser war. Gegen Müllheim/Neuenburg steckt der Stachel aus dem Hinspiel noch tief. Die SG hat damals eine ansprechende Leistung geboten, stand aber am Ende nur bedingt verdient ohne den ersten Saisonsieg da. Mittlerweile hat man im Schwarzwald vier gewonnene Spiele, die Gastgeber haben drei Siege und ein Remis auf der Habenseite.

Das Hinspiel hat gezeigt, wie ebenbürtig die beiden Teams sind. Spannend und ausgeglichen über die gesamte Distanz schauten die Schwarzwälder am Ende äußerst unglücklich mit 18:19 (10:11) in die Röhre. Ein Punkt wäre schon im ersten Aufeinandertreffen mehr als verdient gewesen. Die wenigen Tore im Hinspiel zeugten weniger von herausragenden Abwehrreihen (ausgenommen die beiden Torhüter), sondern an den zumindest damals sehr limitierten offensiven Möglichkeiten. Während sich die HG auf ihr erfahrenes Trio Jonas, David und Raphael Dinse verlassen konnte, beschränkte sich die Gefahr bei der SG im Hinspiel auf Julian Brohammer und Tom Moser. Mittlerweile hat sich die SG Gutach/Wolfach nicht nur mit Fabian Hille im Rückraum verstärkt, sondern auch auf den restlichen Positionen Erfahrung, Selbstvertrauen und Torgefahr gewonnen. Eindrucksvoll bewiesen wurden diese neuen Qualitäten im Derby gegen Schenkenzell, auswärts in Waldkirch und in der ersten Hälfte gegen Freiburg. Am Samstag gilt es, an diese Leistungen anzuknüpfen und den positiven Lauf fortzusetzen. Mit einem Sieg würde man sich nämlich von der HG und den restlichen Konkurrenten absetzen. Die Chance ist da, sich im Abstiegskampf vor einigen Wochen kaum für möglich gehaltene Hoffnung zu holen. Alle im Umfeld der SG sind motiviert und überzeugt, mit den mitgereisten Fans im Rücken auch in Müllheim um Punkte kämpfen zu können!

Gute Leistung gegen Tabellenführer nicht belohnt

SG Gutach/Wolfach : HU Freiburg 18:29 (11:13)

Am Ende wurde es für die SG Gutach/Wolfach die erwartete Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Freiburg. Trotzdem hatten die abstiegsbedrohten Schwarzwälder, auch wenn das bei dem Ergebnis seltsam klingen mag, ein starkes Heimspiel in der Gutacher Liebich-Sporthalle abgeliefert. Vor allem die Leistung der ersten Hälfte stimmt positiv für kommende Aufgaben.

Man merkte den Gastgebern die Erfolge der letzten Spiele an. Selbstbewusst und druckvoll ging man mit 3:1 in Führung. Der HU-Motor stockte noch etwas. Die Gäste konnten ihre gefährlichen Rückraumwaffen noch nicht gewinnbringend einsetzen. Stattdessen blieb der Aufstiegsaspirant durch Tempogegenstöße und zweifelhafte Strafwürfe gefährlich. Eine klare Linie war bei den Siebenmeterentscheidungen zum Unmut der Hausherren nicht erkennbar. Gut für die SG, dass Elias Kopp wieder einen glänzenden Tag erwischte und neben einigen freien Würfen auch zwei Siebenmeter parierte. Vorne überzeugte einmal mehr die Achse Brohammer, Moser und Hille mit variablem Angriffsspiel und gutem Auge für den besser positionierten Spieler. Vor allem aber Nicolas Haas brachte den gegnerischen Schlussmann von der rechten Außenposition zur Verzweiflung. So blieb es bis zur 26. Minute eng, ehe sich die Gäste zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft auf 11:13 zur Halbzeit in Front warfen. Auch wenn klar war, dass Freiburg noch eine deutliche Schippe drauflegen konnte, fühlte sich die SG ergebnistechnisch um eine bärenstarke erste Halbzeit gebracht.

In der Halbzeitpause schien Gästetrainer Jonas Eble die richtigen Worte gefunden zu haben. Er konnte mit dem zurückhaltenden Auftreten seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. Entsprechend motiviert ging sie dann die zweiten 30 Minuten an. Die Defensive der Handball Union stand nun deutlich besser und Torhüter Oliver Wiens hatte die Würfe der Gastgeber besser ausgeschaut. Zudem schwanden nach der engagierten ersten Hälfte die Kräfte der Schwarzwälder. Es wurde immer schwerer für Gutach/Wolfach, zu Torerfolgen zu kommen. Die Angriffe der Gäste wurden nun klarer zu Ende gespielt, Felix Bauhus auf Außen und Felix Bühler im Rückraum nahmen bei den Freiburgern Fahrt auf. Ein Zwischenspurt zum 13:18 bis zur 40. Minute ließ die Hoffnung auf eine Überraschung schnell schwinden. Als dann kurioserweise auch noch einer der Schiedsrichter unfreiwillig zum Torschützen wurde, war das der nächste Tiefpunkt für die Hausherren. Die Gäste hatten nun insgesamt leichtes Spiel, sich bis zur 50. Minute auf 14:24 abzusetzen. Defensiv noch immer eine gute Leistung gegen offensiv starke Breisgauer, allerdings nach vorne mit mageren sieben Treffern in Halbzeit zwei deutlich zu wenig. Freiburg brachte den 18:29 Auswärtssieg locker über die Ziellinie und am Ende hilft der SG auch die Erkenntnis nicht, dass diese Niederlage deutlich zu hoch ausfiel. Viel wichtiger sind die Lehren aus der ersten Halbzeit, in der wirklich alle Mannschaftsteile überzeugten. Mit dieser Leistung muss man sich in den nächsten Spielen vor keinem Gegner verstecken.

Spielfilm: 3:1,3:3, 7:5, 8:8, 11:11, 11:13; 13:18, 14:24, 18:29

SGGW: Kopp, Nattmann; Staiger, Hille 1, Dieterle 1, Schmider 2, Riedel, Raulf 1, Marius Buchholz, Brohammer 2/1, Lehmann 1, Haas 8/1, Kilgus, Moser 2

HUF: Hagelskamp, Wiens, Schneider 1, Böhringer 4, Luhr 2, Bartsch 1, Schumacher, Moldovan 2, Schmidberger 3/2, Winkler 4/4, Bauhus 7, Warwas, Bühler 5

Bilder: Horst-Dieter Bayer

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