Rückblick Hinrunde Herren I 

Die erste Herrenmannschaft der SG Gutach/Wolfach schaut auf eine ereignisreiche Hinrunde zurück. Neben den positiven wie auch negativen sportlichen Highlights bleibt aber wohl vor allem die Erinnerung an fast normale Stimmung auf den Zuschauerrängen. Gerade jetzt, einmal mehr ohne eigenes Verschulden eingebremst, wird klar, wie wertvoll diese Stimmung und die sportliche wie soziale Normalität, das Miteinander, der Zusammenhalt, ist.

Sportlich steht das Team von Coach Frank Sepp gut da. Der deutlichen Auftaktniederlage in Steißlingen folgten zwei Krimis mit einem überzeugenden Sieg in Allensbach und einer eher enttäuschenden Punkteteilung zuhause gegen Konstanz. Über die klare 14:31 Niederlage in Schiltach möchte man hingegen lieber den Mantel des Schweigens legen. Aber auch solche Rückschläge gehören wohl zum Entwicklungsprozess einer jungen und immer wieder zu langen Pausen gezwungenen Mannschaft dazu. Zumindest hat das Team Reaktion gezeigt und den Tabellenführer aus St. Georgen lange gefordert. Erwähnenswert ist in dieser Partie auch die Premiere des Livestreams, der die Partie in dutzende Wohnzimmer der Abwesenden trieb. Ersetzt für die Mannschaft zwar keine Stimmung, ist aber dennoch eine gute Möglichkeit, die sportlichen Leistungen der SG-Teams mehr Menschen zugänglich zu machen als es Hygienekonzepte erlauben. Als sportlich absolutes Highlight wird wohl das Auswärtsspiel gegen Mimmenhausen/Mühlhofen in Erinnerung bleiben. Hoffnungslos zurückgelegen kämpfte sich das stark dezimierte SG-Team dank einer phänomenalen zweiten Halbzeit wieder heran und gewann 33:31. Auch das Rückspiel am darauffolgenden Wochenende bot Spannung bis zur letzten Sekunde und eine starke Aufholjagd zum 22:22 Punktgewinn für die SGGW. Im vorerst letzten Spiel in St. Georgen war dann wiederum nichts zu holen. Unterm Strich steht man damit mit 6:10 Punkten knapp unterm Strich, das heißt man ist fünfter mit allen Chancen, in den verbleibenden vier Partien noch den so umkämpften wie wichtigen vierten Platz zu erobern. Tja, und dann kam die Alarmstufe, die wieder alles durcheinander würfelt und infrage stellt, ob der angepeilte Rang am Ende überhaupt eine sportliche Relevanz hat. Man hat einmal mehr alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine normale Durchführung des Spielbetriebs zu garantieren. Dank großer Disziplin und Hingabe aller Sportler und Teams in der gesamten Region hat man einige Monate der Normalität genossen. Nun bleibt zu hoffen, dass die Pause nicht allzu lang wird und im neuen Jahr regulär und mit Zuschauern weitergespielt werden kann. Einen dritten Abbruch in Folge haben die Verantwortlichen und vor allem die Spieler, die sich Jahr für Jahr umsonst so ins Zeug gelegt haben, nicht verdient! 

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