SG Gutach/Wolfach

Everybody goes Kung Fu Fighting

Als kleine Extratrainingseinheit waren die Damen 2 eingeladen zu einem
kleinen Selbstverteidigungskurs bei niemand geringeren als Sensei
Michael Franki, Träger des 9. DAN im Okinawa Karate, Tamashiiryu und
Jiu-Jitsu, vom Oberwolfacher Ohkami Dojo.

Das Training begann mit einer intensiven Aufwärmphase von “Metal” Martin
Sum, welche für die Karatekas eher einem lockeren Aufwärmprogramm
enstprechen. Schon früh sah man schon mehr als nur die ein oder andere
Schweißperle auf den Stirnen glänzen. Man merkt, dass im Karate nicht
gekleckert sondern geklotzt wird!

Danach begann das eigentlich Training, ein Grundlagen
Selbstverteidigungskurs, präsentiert von Sensei Franki und seinem
Sparingspartner Joachim Feger (wohlbekannt von der Gutacher
Dorfsportwoche als Dynamo Powersmeer Urgestein). Verschiedene Techniken
zur Abwehr von Angriffen wurden vorgeführt, welche die Damen bei ihren
Personal Coaches vom Ohkami Dojo direkt ausprobieren konnten. Dabei war
es interessant zu beobachten wie sehr sich die Grundstellungen und
Armarbeit denen des Abwehrspiels im Handball ähneln: Schräge Stellung
zum Gegner und schnelle Hände gegen Arm und Körper sind in der
Selbstverteidigung genauso entscheident wie im Handball. Ebenso die
kleinen Kratzer und blaue Flecken nach einem intensiven Spiel gehören
sowohl im Karate als auch im Handball zum Alltag – wenn nichts schmerzt,
dann machts nicht wirklich Spaß.

Weitere Parallelen können auch nach dem Training beobachtet werden. Der
Bierdurst im Karate steht dem im Handball in nix nach. Selbst die
alkoholfreien Biere gingen weg. Wenn Fitness, Technik, Wettkampfhärte
und Durst in beiden Sportarten Ähnlichkeiten aufweisen, dann lässt dies
nur ein Schluss zu: Karate ist Handball, nur ohne Ball. Wobei ich die
Damen ungern gegen die Karatekas antreten lassen würde. 😉

Für mich als Coach war das auch eine sehr wertvolle Erfahrung und ich
hatte das Gefühl, dass sowohl die Spielerinnen als auch die Karatekas
viel Freude an der Trainingskooperation hatten. Ich bedanke mich
herzlich bei Sensei Michael Franki, Martin Sum, Joachim Feger, Mathias
Jehle und die ganzen anderen für diesen tollen Trainingstag und
vielleicht konnte die ein oder andere für den Sport begeistert werden.
Mich als Handballtrainer würde es sehr freuen, auch wenn ich hoffe, dass
in einem Spiel die Techniken nicht unbedingt in letzter Konsequenz
angewendet werden, es sei denn das Unterzahlspiel steht ausdrücklich im
Matchplan. 😉

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