Interview-Serie Teil 4: Teresa Heizmann

Zum Wochenstart hat uns die Torfrau der Damen 1, Teresa Heizmann, fünf Fragen beantwortet. Viel Spaß damit 🙂

SG: Hallo Teresa, du hattest eine längere Verletzungspause zu verzeichnen. Wie ist es Dir dabei ergangen?

Teresa: Hallo, ja ich war fast das komplette letzte Jahr verletzt. Natürlich war es am Anfang ein Schock, das war meine erste ernsthafte Verletzung. Trotzdem war ich in jedem Training und bei jedem Spiel dabei und habe die Mannschaft von außen so gut es ging unterstützt.

SG: Es heißt ja immer Torhüter und Linksaußen sind eine besondere Spezies. Warum bist Du so verrückt, dich in ein Handballtor zu stellen? Was gefällt Dir an dieser Position so besonders?

Teresa: Mein ehemaliger Jugendtrainer würde jetzt sagen, dass ich damals zu faul für das Feld war. Mir gefällt besonders die letzte Person auf dem Feld zu sein, die ein Tor verhindern kann. Das Gefühl, wenn man einen (wichtigen) Ball gehalten hat, ist unbeschreiblich.

SG: Wie gehst Du mit Kopftreffern um? Kannst Du das leicht verarbeiten?

Teresa: Halb so wild. Kopftreffer sind ein schöner Wachmacher. Das macht munter, das macht aggressiv. Als Torwart musst du immer damit rechnen, dass du einen auf die Mütze kriegst. Am nächsten Tag weiß man dann schon gar nicht mehr, ob das Kopfweh vom Kopftreffer oder von der Party nach dem Spiel ist.

SG: Wie siehst du das Abschneiden der Damenmannschaft in der abgebrochenen Saison? Warst Du nach deiner Verletzungspause mit deiner Performance zufrieden?

Teresa: Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Saison. Wir haben gezeigt, dass wir definitiv auch gegen den Tabellenersten eine Chance haben und man mit uns rechnen muss, auch als Aufsteiger. Mit meiner Performance war ich bedingt zufrieden, mir hat die komplette Vorbereitung auf die Saison gefehlt. Nichtsdestotrotz kann ich stolz auf mich sein, dann doch so schnell wieder auf der Platte stehen zu können.

SG: Was ist kommende Saison für die Damen möglich? Was gilt es zu verbessern?

Teresa: In der Mannschaft steckt eine Menge Potenzial, zusammen können und wollen wir noch viel erreichen. Unser neuer Trainer wird uns sicherlich sehr gut auf die neue Saison vorbereiten und aus uns das Bestmögliche rausholen. Es gilt unsere Leistung konstanter werden zu lassen, um auch enge Spiele für uns zu entscheiden.