SG Gutach/Wolfach

Herren 1 ohne Chance am Dreiländereck

HSG Dreiland vs. SG Gutach/Wolfach 37:20 (18:9)

 

Auswärts geht weiterhin nichts für die SG-Landesligahandballer. Ähnlich wie in Ringsheim und Steißlingen zuvor setzte es für das Sepp/Wöhrle-Team auch am Dreiländereck in Weil am Rhein eine herbe Schlappe. Ohne den verletzten Stammkeeper Elias Kopp, den lädierten Rechtsaußen Felix Riedel sowie den privat verhinderten Linksaußen Jens Dieterle hatte der Tabellenletzte die weite Reise angetreten, um gegen die HSG Dreiland an die gute Mannschaftsleistung vom Maulburg/Steinen-Heimspiel anzuschließen. Zunächst sah es auch so aus, als ob die Spielgemeinschaft an diesem Samstagabend mithalten können würde. Nach fünf Minuten hatten Spielmacher Julian Brohammer und Nicolas Haas ihre Farben mit 1:3 in Front gebracht. Kilian Nattmann im SG-Tor zeigte sich ebenfalls sofort auf der Höhe und parierte eins um andere Mal spektakulär. Nach und nach zeigten sich die eingespielten Hausherren aber treffsicherer und bestraften die offensiven Nachlässigkeiten der SG knallhart in Form von zielstrebig geführten Kontern. Schon hier zeigte sich eines der Hauptprobleme der Gäste. Das zu behäbige Rückzugsverhalten sorgte für eine klare 9:4-Führung der HSG. Ab Mitte der ersten Halbzeit tat sich die Spielgemeinschaft immer schwerer, klare Abschlusssituationen zu kreieren. Zudem häuften sich die technischen Fehler. Zu allem Übel zeigte sich die junge Truppe auch wiederholt zu passiv im Abwehrverhalten. Auf Dreiländer Seite profitierte in erster Linie Rückraumspieler Pit Weber vom zaghaften Defensivspiel der SG. Schon zur Halbzeit war die Messe beim 18:9 aus HSG-Sicht gelesen. Auch in den ersten achtzehn Minuten von Halbzeit zwei taten sich die Gäste enorm schwer, Tore zu erzielen. Ganze 3 weitere hatte man in diesem Zeitraum erzielen können. Immerhin konnten die Gäste die Schlussphase ausgeglichen gestalten. Die HSG-Abwehr ließ Kreisläufer Jannic Schmider zu viel Raum, sodass dieser eins ums andere Mal von Julian Brohammer mustergültig bedient wurde und zu vier Treffern kam. Weitere Lichtblicke waren die fünf blitzsauberen Tore von Rechtsaußen Niclas Kilgus in Hälfte zwei und einige gute Reaktionen von Keeper Kilian Nattmann, der letztlich zu oft gegen freie Spieler auf verlorenem Posten stand. Insgesamt war dies jedoch viel zu wenig, um auch nur annähernd in dieser Spielklasse punkten zu können. Kommenden Samstagmittag tritt die SGGW beim Tabellenzehnten HSG Konstanz 3 an. Dann muss das Team mit deutlich mehr Mut, Esprit sowie gedanklicher Schnelligkeit auftreten!

SGGW: Nattmann, Laiblin (n.e.); Moser (3), Hirt (1), Schmider (4), Kilgus (5), Brohammer (5/2), Henke, Raulf, Buchholz, Lehmann, Haas (2)

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