SG Gutach/Wolfach

Fehlstart für die SG Gutach/Wolfach

Bericht für die SGGW: Wolfgang Laiblin

SG Schenkenzell/Schiltach : SG Gutach/Wolfach 33:25 (14:14)

Es bleibt dabei, die SG Gutach/Wolfach kann bei den Nachbarn der SG Schenkenzell/Schiltach nicht gewinnen. Nach zwei Niederlagen in der Vorsaison hat das Team auch den Saisonauftakt am Samstagabend verhauen und unterlag nach ausgeglichener erster Halbzeit (14:14) letztlich deutlich mit 33:25. Dabei hatte sich die Kronenwitter-Sieben diese Niederlage selbst zuzuschreiben. In den ersten Spielminuten schienen die Gutach/Wolfacher etwas wacher zu sein als der Gastgeber. Lukas Glunk und Mike Lehmann per 7m-Abstauber besorgten die 0:2-Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch Claudius Baumann schon mit zwei blitzsauberen Paraden auszeichnen können. Erst nach fünf Minuten erzielte der Vorjahresvierte den Anschlusstreffer zum 1:2. Fortan entwickelte sich unter den Augen einer würdigen Derbykulisse zumindest bis zur Halbzeit eine ausgeglichene Partie. Es zeigte sich jedoch schon recht bald, dass die SGGW-Abwehr an diesem Abend viel Sand im Getriebe hatte. In den 1:1-Situationen hatte man häufig das Nachsehen und auch im Verschieben fehlte die letzte Konsequenz. Weder griff das 6:0-System noch zeigte die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr eine nachhaltig positive Wirkung. Dies führte zu vielen recht einfachen Torchancen und insgesamt sieben Strafwürfen für die Gastgeber. Letztere verwandelte Routinier Marian Thau allesamt souverän. Die Defensivprobleme konnten in den ersten 30 Minuten noch durch teilweise sehr schöne Angriffsaktionen und eine gute TW-Leistung kaschiert werden. Über 7:5 und 11:12 lag die SGGW zwei Minuten vor Ende von Halbzeit 1 mit 14:12 in Rückstand. Lukas Glunk erzielt den Anschluss und quasi direkt mit dem Pausenpfiff glich Rechtsaußen Tobias Aberle per Heberwurf zum 14:14 aus.

Dies sollte sich psychologisch aber leider nicht positiv auswirken. Lediglich in den ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte konnten die Gäste den Anschluss halten. Dann folgte zwischen der 35. und 40. Minute der Knackpunkt des Spiels. Nichts wollte mehr gehen. Technische Fehler und der zweite verworfene Siebenmeter wurden durch die an diesem Abend deutlich clevereren Gastgeber eiskalt bestraft, und das sogar in deren nomineller Unterzahl. Der gewiefte Spielmacher Drazen Dropuljic hatte eine seiner beiden Strafzeiten abzusitzen. Zwar keimte beim Gästeanhang aufgrund zweier Tore zum 22:19-Anschluss nochmal kurzzeitig Hoffnung auf, doch spätestens der dritte verworfene Strafwurf sorgte für den entscheidenden Nackenschlag. Weiterhin ohne Defensive hatte man den Gastgebern nicht mehr viel entgegenzusetzen. Diese spielten die Partie unaufgeregt souverän fertig und feierten am Ende einen verdienten 33:25-Derbysieg. Aus Sicht der Gäste war zumindest das Debüt des jungen Tom Moser erfreulich, der im Angriff mit zwei Rückraumtoren sein Potential andeutete. Nun hat die Mannschaft um das Trainerduo Kronenwitter/Wöhrle zwei Wochen Zeit, die Wunden zu lecken und die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen. Dass noch viel Luft nach oben ist, dürfte allen Beteiligten klar geworden sein.

SGGW: Claudius Baumann (1.-50.), Wolfgang Laiblin (51.-60.); Lukas Glunk (5), Mike Lehmann (4), Nicolas Haas (5/2), Tobias Aberle “Staigerbauer” (4), Tom Moser (2), Manuel Schmid (1), Alexander Weber (1), Julian Brohammer (3/1), Mirco Lehmann, Stefan Staiger, Jerome Ressel

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