SG Gutach/Wolfach

Last-Minute Sieg für Herren I

TV Pfullendorf : SG Gutach/Wolfach 28:29 (13:13)

SGGW zeigt Moral und kann doch noch gewinnen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ging die SG Gutach/Wolfach am Samstagabend in Pfullendorf endlich mal wieder als Sieger vom Feld. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel gelang Lukas Glunk der Siegtreffer erst Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen mit 3:1 in Führung. Die SG-Defensive tat sich wie schon in der Vergangenheit schwer gegen Pfullendorfs besten Mann Felix Staudacher. Nach 3:1 und 5:3 für die Gastgeber konnten auch die Schwarzwälder die lange Anreise langsam aus den Knochen schütteln und nach einer Viertelstunde durch den bestens aufgelegten Tobias Aberle „Schüssele“ zum 7:7 ausgleichen. Von da an wechselte die Führung minütlich und das 13:13 zur Halbzeit spiegelte den Leistungsstand beider Teams gut wieder.

Nach dem Seitenwechsel sollte es ein Tanz auf der Rasierklinge bleiben. Weiterhin konnte sich niemand entscheidend absetzen und zehn Minuten vor Schluss wusste niemand, wer am Ende die beiden Punkte mitnehmen würde. Gutach/Wolfach schaffte einen der seltenen zwei Tore Vorsprünge zum 23:25 (52.), doch Pfullendorf kam trotz knapp vergebenem Siebenmeter durch Staudacher nochmal zurück. Ein Doppelschlag von Dennis Sugg brachte zwei Minuten vor Schluss die 28:27 Führung für den TVP. Doch die Gäste stemmten sich vehement gegen die drohende vierte Niederlage in Folge und schafften durch Linksaußen Mike Lehmann den 28:28 Ausgleich. Eine Auszeit durch das SG-Trainergespann 40 Sekunden vor dem Schlusspfiff ließ alle nochmal durchatmen. Dann fasste sich Youngster Lukas Glunk ein Herz und netzte Sekunden vor Schluss zum glücklichen 28:29 für Gutach/Wolfach ein.

Erleichtert, dass man den Negativtrend stoppen konnte, doch noch knappe Spiele gewinnen und ganz nebenbei den sicheren vierten Platz feiern kann, traten die Schwarzwälder die lange Heimreise an. Coach Oliver Kronenwitter attestierte seinem Team nach zuletzt schwächeren Auftritten eine gute Moral, vorbildliche Einstellung und betrachtete den Sieg als immens wichtig für das zuletzt angekratzte Selbstvertrauen: „Insgesamt war es in den letzten Sekunden natürlich ein glücklicher Sieg. Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf gerecht geworden.“ Wieder einmal war die mangelnde Chancenverwertung zu bemängeln, was sich unter anderem in sieben vergebenen Tempogegenstößen wiederspiegelte. Für das Heimspiel gegen die HSG Dreiland nächste Woche ist also durchaus noch Luft nach oben.

Spielfilm: 3:1, 5:3, 7:7, 9:10, 13:13; 16:16, 19:19, 23:25, 26:26, 28:27, 28:29

TVP: Lehmann 1, Sugg 5, Duc 2, T. Brändlin, Single 2, Staudacher 10/6, M. Kempf 1, F. Brändlin, Scheitler, E. Kempf 6/1, Hegge, Burkert 1, Thews, Yaren

SGGW: Baumann, Heinkele; Staiger, Aberle „Schüssele“ 8, Dieterle 1, Schillinger, Pranic, Brohammer 4/3, Schmid 4, Klotz, Glunk 6, Aberle „Staigerbauer“, Lehmann 2, Haas 4

 

Bilder: Horst-Dieter Bayer

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