SG Gutach/Wolfach

Dritte Niederlage in Folge für Herren I

SG Gutach/Wolfach : SG Schenkenzell/Schiltach 15:23

Die Formkurve der SG Gutach/Wolfach zeigt weiter nach unten. Im letzten Schwarzwald-Derby der Saison unterlag man der SG Schenkenzell/Schiltach nach schwacher zweiten Hälfte mit 15:23 und verlor damit auch Platz drei in der Tabelle an die Gäste. Dabei bekamen die Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten, insgesamt aber wieder kein hochklassiges Handballspiel zu sehen.

Die ersten zwanzig Minuten gehörten noch den Gastgebern. Aus einer guten Abwehr heraus spielte die SGGW vorne mutig auf und ging mit 6:3 in Führung. Allerdings muss sich das Team von Oliver Kronenwitter schon zu diesem Zeitpunkt ankreiden lassen, zahlreiche Chancen zum Ausbau des Vorsprungs liegengelassen zu haben. Gästekeeper Sven Wissmann und der Pfosten verhinderten, dass sich die Gastgeber auf mehr als drei Treffer absetzen konnten. Die Gäste verließen sich in dieser Phase sehr auf ihren starken Drazen Dropuljic, der seine Farben mit seinen klasse Einzelleistungen aber im Spiel hielt. Durch besagte schlechte Chancenverwertung der Hausherren blieb Schenkenzell in Schlagdistanz und konnte bis zur Pause wieder auf einen Treffer Rückstand verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf schwachem Niveau, anfangs aber noch ausgeglichen. Beide Mannschaften machten überdurchschnittlich viele Fehler und konnten beim Spielstand von 13:12 mehrere Minuten keinen Treffer erzielen. Offensichtlich war, dass die Gastgeber im Gegensatz zu den ersten 30 Minuten abbauten. Dass auch die beiden Schiedsrichter einen desolaten Tag erwischt haben und jede Situation mit zweierlei Maß bewerteten, trug nicht gerade zur Sicherheit bei den Gastgebern bei. Vor allem zurückgepfiffene Großchancen, ausbleibende Strafwürfe trotz klarer Behinderung beim Tempogegenstoß, willkürliche Auslegung von Stürmerfouls  und Schritteregel trieben Trainer und Spieler zwischenzeitlich zur Weißglut und lenkte zusätzlich vom Sportlichen ab. Das alles kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SGGW ein Offensivproblem hatte. Gegen die erwartungsgemäß kompakt stehenden Gäste fehlten in der zweiten Halbzeit die Ideen und die Durchschlagskraft. Zu häufig waren Manuel Schmid und Lukas Glunk auf sich alleine gestellt und kamen selten in gute Wurfposition. Da war es für Gästetorwart Sven Wissmann leicht, die wenigen durchkommenden Bälle zu parieren und seinen Kasten fast eine Viertelstunde lang sauber zu halten. Aus 13:12 für die Heimmannschaft machten die Gäste nach und nach eine 13:18 Führung und legten damit den Grundstein für den verdienten Auswärtssieg und die dritte Niederlage in Folge für die Kronenwitter/Wöhrle Sieben. Bei Zuschauern, Verantwortlichen und Spielern war die Enttäuschung groß, den keineswegs übermächtigen Gästen den nächsten Sieg und Tabellenplatz drei auf dem Silbertablett serviert zu haben. Nun gilt es, die Mannschaft für die verbleibenden vier Spiele nochmal in die Spur zu bringen, um die Saison mit einem guten Gefühl abzuschließen.

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Bilder: Horst-Dieter Bayer

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