SG Gutach/Wolfach

Zwei Derbys am Wochendende

SG Hornberg/Lauterbach/Triberg : SG Gutach Wolfach

Landesliga-Derby in Hornberg 

Nach deutlich und verdient verlorenem Topspiel möchte die SG Gutach/Wolfach nun den sehr guten dritten Tabellenplatz verteidigen. Angesichts des schwierigen Restprogramms wird dieses Unterfangen schwer genug, auch wenn der Vorsprung auf den Vierten aktuell vier Punkte beträgt. Die Niederlage gegen einen top eingestellten und überlegenen Gegner aus Oberhausen war schnell abgehakt. Zeit zum Ärgern bleibt den Verantwortlichen ohnehin nicht, steht doch am Samstag bereits das nächste Highlight ins Haus. Um 20 Uhr steigt in der Hornberger Sporthalle das Rückspiel gegen die Nachbarn der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg.

Die Gastgeber sind noch immer akut abstiegsgefährdet und empfangen die SGGW mit einer unglücklichen Niederlage beim TuS Ringsheim letzte Woche im Gepäck. Mit 14:26 Punkten und auf Platz 12 braucht der Aufsteiger noch dringend Punkte, um die Klasse sicher zu halten. Dass der Tabellendritte mit 30:10 Punkten nicht zwangsläufig als haushoher Favorit nach Hornberg fährt, hat das Hinspiel gezeigt. Erst zum Ende hin konnte sich Gutach/Wolfach in einer durchwachsenen Partie durchsetzen und mit 26:23 gewinnen. Gerade zu Hause und in Derbys ist der SG HLT alles zuzutrauen, hat man doch nicht nur Tabellenführer Freiburg als einer der wenigen einen Punkt abgerungen, sondern auch die beiden anderen Nachbarschaftsduelle gegen die SG Schenkenzell/Schiltach nur knapp verloren. Die Sieben vom scheidenden Trainer Nicky Wingerter wird also noch einmal alles in die Waagschale werfen, um ihr letztes Derby vor eigenem Publikum zu gewinnen.

Beim Gästeteam von Oliver Kronenwitter und Martin Wöhrle ist nun wichtig, sich durch die Niederlage im Topspiel nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Zudem war in den ersten beiden Derbys vor herausragender Kulisse immer Nervosität zu beobachten, sodass die SGGW ihr ganzes Potential niemals abrufen konnte. Im Hinspiel scheiterte man vor allem in der ersten Halbzeit häufig an den eigenen Nerven und am guten Keeper der SG HLT, Frank Ecker. In der Defensive hatte man Schwierigkeiten, die Kreise von Lars Kienzler und Matthias Langenbacher entscheidend einzuengen, die gemeinsam 14 der 23 Hornberger Tore erzielten. Doch auch die SG hat mit Claudius Baumann und Simon Heinkele zwei Top-Männer zwischen den Pfosten und durch 14 Saisonsiege selbstbewusste Angriffsspieler. Weiterhin verzichten muss das Trainergspann auf die beiden Kreisläufer und Abwehrsäulen Alexander Weber und Stefan Staiger. Worauf sich aber beide Lager verlassen können, ist eine beeindruckende Derbykulisse wie im Hinspiel. Im Januar platzte die Liebich-Sporthalle aus allen Nähten. Es ist davon auszugehen, dass auch am Samstag jeder freie Platz in der Hornberger Sporthalle belegt sein wird und die Zuschauer hoffentlich ein spannendes und faires Spiel zu sehen bekommen.

SG Schenkenzell/Schiltach II : SG Gutach/Wolfach II

Kleines Derby in Schiltach

Am Samstag um 18 Uhr muss die Reserve der SG Gutach/Wolfach beim (Tabellen-)Nachbarn aus Schiltach und Schenkenzell antreten. Beide Teams sind mit 14:18 Zählern punktgleich und belegen momentan die Plätze sechs und sieben in der Kreisklasse A. Wer das prestigeträchtige Spiel am Wochenende gewinnt, sollte mit dem Abstieg in den verbleibenden Spielen nur noch im unglücklichsten Fall etwas zu tun haben. Eng war es in der Vergangenheit meistens zwischen den beiden Reserven, zuletzt setzte sich Gutach/Wolfach im Hinspiel mit 21:18 durch. Spannend in diesen Duellen ist vor allem in der Schlussphase der Saison immer, wer im Trikot der Zweiten aufläuft. Traditionell können beide Trainer zum Ende nochmal die ein oder andere Überraschung nominieren, um der Mannschaft zu helfen. Ob SGGW-Coach Dominic Brunenberg-Libonati diesmal wieder zum Telefonhörer greifen muss, hängt mit dem Krankenstand seiner Stammformation ab. Zuletzt haben sich vor allem die jungen Spieler mit starken Leistungen empfohlen, sodass Routiniers maximal als Entlastung dienen. Über diese komfortable Situation ist das Trainergespann Brunenberg-Libonati/Wöhrle sehr froh und kann dem Saisonfinale auch deutlich entspannter entgegenblicken als noch im Vorjahr. Mit einem Sieg in Schiltach aber nicht nur das nächste Derby zu gewinnen, sondern auch vor einer längeren Spielpause den Mittelfeldplatz zu festigen, ist sicher Anreiz genug für einen kämpferischen Auftritt in der Nachbarschaftssporthalle.

Hier die obligatorischen Bilder aus den Hinspielen von Horst-Dieter Bayer. Auf die Anfahrtskarte nach Hornberg können wir wohl getrost verzichten in diesem Fall. Einen letzten Tipp haben wir dennoch: Reist pünktlich an am Samstag!

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