SG Gutach/Wolfach

Herren I freuen sich auf Spitzenspiel in Freiburg

Vorbericht HSG Freiburg : SG Gutach/Wolfach

Mit der knappen 22:23 Niederlage des Tabellenführers HSG Freiburg beim TV Herbolzheim hat sich die Partie zwischen Freiburg und Gutach/Wolfach am Samstag um 17.45 Uhr zu einem richtigen Spitzenspiel entwickelt. Die Gäste aus Gutach und Wolfach haben dadurch sogar die Chance, am Tabellenführer vom ersten Spieltag an vorbeizuziehen, was die Gastgeber natürlich mit aller Macht verhindern wollen. Beide Teams liegen punktgleich mit 23:5 Zählern Kopf an Kopf auf den ersten beiden Rängen der Landesliga Süd. Bei aller Euphorie über dieses anstehende Topspiel sollte man aber bei den Gästen nicht vergessen, mit welchen Erwartungen man in die Saison gestartet ist. Dass sie dieses Jahr nicht gegen den Abstieg, sondern ganz vorne mitmischt, hat sich die Mannschaft von Oliver Kronenwitter und Martin Wöhrle hart erarbeitet. Entsprechend gelassen kann sie auch dem Gipfeltreffen in der Gerhard-Graf-Halle entgegenschauen und muss sogar immer wieder vor allzu großen Ansprüchen „geschützt“ werden. „Jetzt sollen alle, auch im Umfeld, mal den Ball flachhalten“, tritt Coach Kronenwitter vor dem Topspiel auf die Euphorie- und Erwartungsbremse. Viel wichtiger als die Tabelle einer Liga, in der jeder jeden schlagen könne, sei der Wunsch, endlich auch mal gegen die HSG Freiburg zu überzeugen. In bisher fünf Aufeinandertreffen verkaufte sich die SG außer bei einer Ausnahme in der ersten Saison stets unter Wert. Zuletzt trafen beide Teams am ersten Spieltag dieser Saison aufeinander. Die SG musste im Hinspiel knapp mit 21:24 die Segel streichen, aber dabei noch auf die halbe Stammformation verzichten. Umso höher konnte man der SG damals anrechnen, die Partie lange offen gehalten zu haben. Aber auch die HSG ist erst danach so richtig ins Rollen gekommen. Elf ihrer 14 Saisonspiele konnte die HSG gewinnen, zuhause sind die Gastgeber noch ungeschlagen. Im Gegensatz zu den Gästen ist die HSG Freiburg genau dort, wo sie sich vor der Saison gern gesehen hätte. Im letzten Jahr noch knapp am Relegationsplatz vorbeigeschrammt, war die Zielsetzung in dieser Runde klar. Neben dem Anspruch, „die Nummer eins der Stadt“ Freiburg zu sein, möchte die HSG in diesem Jahr den Sprung in die Südbadenliga schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat man sich in der Winterpause sogar nochmal verstärkt. Rückraumspieler Hannes Kurz fügte sich trotz der Niederlage in Herbolzheim gut ein in das eingespielte Team um Maik Wiggenhauser, Tobias Motz, Dennis Ganter, Jonathan Müller und Christoph Muy. In Bestbesetzung bringt die HSG vorne wie hinten eine starke Truppe aufs Parkett und hat anders als im Vorjahr auch weniger Verletzungspech.

Die SG wird einen herausragenden Tag brauchen, um den Tabellenführer in die Knie zu zwingen. Entscheidend wird sein, wie sich die Defensive gegen das spielstarke Heimteam schlägt. Neben einem kompakten Mittelblock ist wieder eine starke Torhüterleistung einer der beiden Schlussmänner gefragt, die in dieser Saison bereits so häufig den Unterschied ausmachten. Nicht ganz ausgeheilt ist die Wadenverletzung von Gutach/Wolfachs Manuel Schmid. Im Derby vor zwei Wochen ging das Trainerteam noch auf Nummer sicher und setzte ihren Denker und Lenker nur in der Abwehr ein. Ansonsten fährt auch die SG in Bestbesetzung ins Breisgau und freut sich einfach auf ein spannendes Spiel. Den Druck und die Favoritenrolle sieht man eindeutig beim Gegner. „Mir geht es darum, das bestmögliche aus der Mannschaft herauszuholen, der Rest ergibt sich dann.“, freut sich Kronenwitter auf die Begegnung. Das darauffolgende Drittligaspiel der Freiburger Damen und die spannende Konstellation versprechen eine großartige Kulisse und ein hoffentlich spannendes, in jedem Fall aber faires Handballspiel. Bei der SG hofft man, dass möglichst viele Fans das Team nach Freiburg begleiten und dem Klassenprimus auch auf den Rängen Paroli bieten.

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Bilder aus früheren Aufeinandertreffen von Horst-Dieter Bayer

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