SG Gutach/Wolfach

C-Jugend nach zwei Schlappen mit Kantersieg

Zuletzt musste die männliche C-Jugend der SGGW zwei herbe Pleiten einstecken. Sowohl bei der Handball Grün-Weiß Hofweier (21:40) als auch beim Nachholspiel in St. Georgen (17:35) gab es für die Jungs vom Trainerduo Obergfell/Laiblin nichts zu erben. Zeigte man vor allem in Hofweier eine über weite Strecken schwache Leistung, musste man den Jungs gegen Schramberg/St. Georgen zu gute halten, dass mit Peer Henke und Dominik Obergfell die beiden stärksten Schützen verletzt bzw. krank ausgefallen waren und somit zwangsläufig auch die Defensive geschwächt war. Dadurch fand sich der ein oder andere Spieler auf ungewohnter Position wieder. Dieses Handicap konnte nur phasenweise überspielt werden. Immerhin waren alle gefordert, übernahmen Verantwortung und trugen sich in die Torschützenliste ein. Dennoch wäre noch mehr Einsatz in der Defensive nötig gewesen, um dem körperlich stark überlegenen Gegner mehr Paroli bieten zu können.

Im Heimspiel gegen den TV Oberkirch sollte endlich wieder ein Erfolgserlebnis her. Der TVO hatte keine Auswechselspieler dabei, die Heimischen immerhin 3. Somit war die Marschroute klar: Gut in der Defensive stehen und mit Tempo nach vorne. Das wurde teilweise auch ordentlich umgesetzt. Die SGGW fand gut in die Partie und ging schnell mit 6:1 in Führung, ehe Oberkirchs bester Handballer Maximilian Möglich, welcher von Nick Ecker gut gedeckt wurde, mit einem Doppelschlag verkürzen konnte. Dann kam die Zeit von Kreisläufer Aaron Wöhrle. Seinen Körper geschickt einsetzend und mit guten Laufwegen erzielte er von den folgenden 7 Treffern sage und schreibe 6: 13:8! In der Defensive tat sich aber die ein oder andere Lücke zu viel auf. Cedric Moser konnte zwar einige Bälle entschärfen, hatte aber bei den freien Würfen oft das Nachsehen. Gegen Ende von Halbzeit 1 drückten die Gastgeber aber wieder aufs Tempo und besorgten mit einem 8:3-Lauf die klare 23:13-Führung. Auch nach dem Pausentee blieben die SGGW-Jungs dran. Tom Lehmann vernagelte für 12 Minuten das Tor, die Defensive unterstützte ihn dabei sehr gut. Die erarbeiteten Bälle wurden postwendend in erfolgreiche Tempogegenstöße umgemünzt: 34:13! Dabei taten sich vor allem Dominik Obergfell und Linkshänder Nicolas Groß hervor. Die letzten 12 Minuten verliefen ausgeglichen (9:9). Die Gastgeber versuchten nun vermehrt, die zuletzt einstudierten Lauf- und Passwege anzuwenden. Hierbei zeigten sie zumindest Ansätze. Daran muss aber in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt gearbeitet werden, damit die Bewegungen in Fleisch und Blut übergehen und effektiv werden.

Für die SGGW: Cedric Moser und Tom Lehmann (Tor); Aaron Wöhrle (15), Dominic Obergfell (13), Nicolas Groß (10), Dennis Moser (5), Nick Ecker (1), Alexander Baumann (1), Gregor Müller (1), Max Harter

Bericht: Wolfgang Laiblin

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