SG Gutach/Wolfach

Herren I unterliegen Freiburg

SG Gutach/Wolfach : HSG Freiburg 22:32 (11:17)

Freiburg nutzt Schwächen der SG eiskalt aus 

Es kann nicht jede Woche klappen, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Nach drei erfolgreichen Wochen ist nun auch die Festung Gutacher Liebich-Sporthalle gefallen. Während in den Vorwochen die tolle Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Erfolg war, war es diesmal eben ein kollektiv schwächerer Auftritt, der die 22:32 Niederlage gegen starke Gäste besiegelte. Allerdings ist die Enttäuschung groß, dass ausgerechnet gegen die HSG Freiburg so häufig überhaupt nichts klappt und die Niederlage erneut viel zu hoch ausfiel.

Die Hausherren begannen selbstbewusst und gingen mit Treffern von Lukas Glunk und Julian Brohammer mit 2:0 in Führung. Dann waren auch die Gäste im Spiel und glichen aus. Die Rädchen in der SG-Abwehr griffen nicht so nahtlos ineinander wie zuletzt, was die stark und geduldig aufspielenden Freiburger konsequent zu nutzen wussten. Langsam aber sicher bekam die HSG Oberwasser und ging nach zwölf Minuten erstmals in Führung (5:6). Zu diesem Zeitpunkt begann auch die SG-Offensive zu viel nachzudenken. Beste Chancen wurden ausgelassen, landeten im Block oder wurden Beute des immer besser ins Spiel kommenden Markus Lais im Tor der Breisgauer. Das schwache Rückzugsverhalten bestraften die Gäste immer wieder mit schnellen Kontertoren. Beste Werfer bei der HSG waren Dennis Ganter mit sechs Feld- und sechs Siebenmetertreffern sowie Christoph Muy mit fünf Zählern. Nach 23 Minuten sahen sich die Hausherren mit 8:13 im Hintertreffen und waren angesichts der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff doch sichtbar ratlos. Vor allem die Rückraumspieler verzweifelten am starken Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter, hatten aber einfach auch nicht ihren besten Tag erwischt. Freiburg präsentierte sich als bisher bester Gegner in der Gutacher Halle und machte einfach kaum Fehler. Schnörkellos baute die HSG ihren Vorsprung bis zur Pause auf 11:17 aus.

In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Hoffnung, den Bock mit einem Kraftakt noch einmal umstoßen zu können, konnte die SG ihren Fans an diesem Abend keine mehr vermitteln. Dazu agierte die HSG an diesem Abend zu abgeklärt, bekam aber auch von den Hausherren kaum Steine in den Weg gelegt. Der eingewechselte Simon Heinkele konnte sich noch einige Male mit Paraden bei freien Würfen auszeichnen, doch das half alles nichts, da vorne kaum Treffer erzielt werden konnten. Schade aus Sicht des Trainergespanns war am Ende nicht die Niederlage gegen einen deutlich überlegenen Gast, sondern dass diese ausgerechnet gegen Freiburg wieder so deutlich ausfiel. Im Hinspiel bereits mit neun Treffern verloren, diesmal am Ende mit 22:32 wird dem Potential der SG eigentlich nicht gerecht. Nichtsdestotrotz war allen klar, dass es nicht jede Woche so laufen kann wie gegen Weil, Herbolzheim und St. Georgen. Nach der Fastnachtspause kommen nun die Spiele, die die SG gewinnen muss!

Spielfilm: 2:0, 2:2, 5:4, 5:7, 8:13, 11:17; 13:18, 13:20, 15:24, 17:27, 22:32

SGGW: Baumann, Heinkele; Ressel, Staiger 1, Aberle „Schüssele“ 5, Lauterbach, Pranic, Brohammer 7/5, Schmid 3, Glunk 2, Aberle „Staigerbauer“ 2, Lehmann, Haas 2

HSG: Lais; Friedrich 1, Sauer 2/2, Faßbinder 3, Stecher, Ganter 12/6, Klein 1, Muy 5, Konrad 1, Dell’Aquila 2, Franz 3, Flaig 1, Leupolz 1

Schiedsrichter: Frietsch, Miet (TuS Helmlingen, HSG Hardt)

Bilder: Horst-Dieter Bayer

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