SG Gutach/Wolfach

SG zwingt Schlusslicht in die Knie

ESV Freiburg : SG Gutach/Wolfach 24:28 (13:14)

Nach durchwachsenem Spielverlauf erledigte die SG Gutach/Wolfach ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten ESV Freiburg am Ende doch recht souverän und brachte beide Punkte aus dem Breisgau nach Hause. Konzentrationsprobleme der Schwarzwälder und eigener Kampfgeist hatten die Hausherren zuvor immer wieder zurück ins Spiel gebracht.

Da Uwe Dieterle beruflich verreist war, nahm Thomas Sum auf der SG-Bank Platz. Dieser sah, wie seine Mannschaft – ohne Julian Brohammer, aber wieder mit lautstarkem Trommlerteam angereist – mit viel Elan in die Begegnung startete. Der Auftakt erinnerte im Positiven wie im Negativen an das Gastspiel in Schopfheim. Nach 13 Minuten stand es 1:5 für die SG. Aus einer guten Abwehr heraus und einem starken Claudius Baumann ließ man die Gastgeber Angriff für Angriff verzweifeln und wenig Zwingendes auf das Tor kommen. Allerdings gingen die Gäste schon früh extrem fahrlässig mit den eigenen Chancen um. Beim 1:5 war die SG schon wieder ein halbes Dutzend Mal beim Torwurf gescheitert. Darunter waren auch viele Tempogegenstöße frei vor dem gegnerischen Schlussmann. Eigentlich hatten die Gäste trotzdem alles im Griff. Dann aber folgte der beinahe schon obligatorische Bruch im Spiel. Heimtrainer Alexander Koß war nicht zufrieden mit dem harmlosen Auftreten seiner Mannschaft und nahm eine Auszeit. Diese zeigte unmittelbar Wirkung, indem die Hausherren eine Aufholjagd starteten. Die SG ließ sich zehn Minuten lang den Schneid abkaufen und den ESV fast ohne Gegenwehr wieder zurück ins Spiel kommen. In dieser Phase war es Spielmacher Richard Rasch fast im Alleingang, der die viel zu passive SG-Defensive immer wieder düpierte und zum 5:5 ausglich. Wenig später ging Freiburg sogar mit 7:6 in Führung. In dieser hektischen Phase suchten beide Mannschaften ihr Glück in schnellen Kontern, wobei die Fehlerquote jedoch teamübergreifend hoch blieb. Trotzdem gelang es den Gästen besser, wieder Ruhe hineinzubringen und auf 8:12 vorzulegen. Den 10:14 Vorsprung verspielten die Gäste bis zum Halbzeitstand von 13:14 aber fast wieder komplett.

Auch im zweiten Spielabschnitt war noch einiger Sand im Getriebe des SG-Motors. Freiburg hatte Lunte gerochen, doch noch um den ersten Saisonsieg spielen zu können und kämpfte aufopferungsvoll. Richtig absetzen konnten sich die Gäste nie, obwohl der Vorsprung immer mal wieder auf vier Treffer ausgebaut werden konnte. Trotzdem hielten die Gastgeber die Begegnung bis zur 55. Minute (23:25) spannend. Am Ende hatte Gutach/Wolfach die größeren Kraftreserven und konnte den Auswärtserfolg mit 24:28 eintüten. Durch diesen „Arbeitssieg“ beim Tabellenletzten haben die Schwarzwälder den siebten Platz weiter gefestigt, haben aber trotz hartem Restprogramm noch Chancen auf den fünften Rang.

Spielfilm: 0:2, 1:5, 5:5, 7:6, 8:12, 10:14, 13:14; 15:15, 15:17, 18:19, 18:23, 20:24, 22:24, 23:27, 24:28

ESV: Tjarks, Böhmerle, Mueller, Frahm 1, Hammann, Waßmer 4, Rasch 11/4, Bolay 1, Semeraro 1, Dannemann 2, Henseler 1, Dürrenfeld 2, Deißinger 1, Maurer

SGGW: Baumann, Heinkele; Staiger 1, Aberle „Schüssele“ 2, Lauterbach, Moosmann 2, Gudelius 4, Schmid 6, Scott 2, Aberle „Staigerbauer“ 1, Lehmann, Haas 10/5

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