SG Gutach/Wolfach

Herren 1 feiern zehnten Saisonsieg

SG Gutach/Wolfach : HSG Freiburg 36:32 (21:12)

Das Landesliga-Team der SG Gutach/Wolfach ist gut aus der zweiwöchigen Pause gekommen und konnte gegen die stark ersatzgeschwächte HSG Freiburg den zehnten Saisonsieg einfahren. Bevor die Revanche für die äußerst bittere Hinspielniederlage allerdings in trockenen Tüchern war, machte es die Dieterle-Sieben noch einmal unnötig spannend.

Während Uwe Dieterle auf seine beiden angeschlagenen „Sorgenkinder“ Jens Gudelius und Stefan Staiger bauen konnte, reiste sein Gegenüber Patrick Schweizer mit nur acht Feldspielern an. Diese konnten die Gastgeber aber die ersten Minuten gut beschäftigen. Bis zum 6:6 wechselte die Führung zwischen zwei gleichstarken Teams hin und her. Ab der 13. Minute folgten dann die stärksten Minuten der SG. Es klappte bis zur Halbzeit fast alles. Hinten hatte man die HSG-Angreifer mit einer defensiven Deckungsvariante besser im Griff und nach vorne konnte das Dieterle-Team einen Gang hochschalten. Tempogegenstöße über die beiden Außen, Kreisanspiele, Rückraumwürfe und gut zu Ende gespielte Spielzüge bescherten der SG eine komfortable 14:7 Führung, die bis zur Pause sogar auf ein vermeintlich vorentscheidendes 21:12 ausgebaut werden konnte.

Umso erstaunlicher, dass es die SG im zweiten Durchgang doch noch einmal unnötig spannend machte. Wie schon im Hinspiel schmolz der Vorsprung von Minute zu Minute dahin. Die SG agierte nach vorne deutlich verkrampfter und fiel in alte Fehlwurf-Muster zurück. Hinten hatten die Schwarzwälder plötzlich Probleme, die Kreisanspiele der HSG effektiv und ohne Gegentreffer oder Siebenmeterpfiff zu unterbinden. Die Gäste witterten ihre Chance, trotzten der Erschöpfung und kamen bis zur 45. Minute auf 26:23 heran. Das Spiel drohte tatsächlich zu kippen. Uwe Dieterle zog die Notbremse mit einer Auszeit und sein Team erhöhte im Anschluss wieder auf 31:25. Die SG konnte gerade noch im richtigen Moment einen Gang zulegen und bei den Gästen fehlten am Ende die Alternativen, um das Ruder nach dem 34:27 noch einmal herumzureißen. Letztlich brachte die SG den 36:32 Sieg doch einigermaßen souverän über die Ziellinie und kann dadurch auch die HSG in der Tabelle auf Distanz halten. Den siebten Platz scheint man in diesem Jahr gepachtet zu haben und kann zurzeit weder nach hinten abrutschen, noch nach vorne Boden gut machen. Um das angepeilte Saisonziel, unter den top fünf zu landen, zu erreichen, muss auch nächste Woche ein Sieg in Pfullendorf her.

Spielfilm: 0:1, 3:2, 6:6, 14:7, 16:9, 21:12; 24:18, 26:23, 27:24, 31:25, 34:27, 36:32

SGGW: Baumann, Heinkele; Staiger, Aberle „Schüssele“ 5, Lauterbach 1, Moosmann, Gudelius 2, Pranic 1, Brohammer 2, Schmid 7/2, Aberle „Staigerbauer“ 7, Lehmann 4, Haas 7

HSG: Intraschak; Stecher 1, Wiggenhauser 4, Muy 5, Franz 7, Faßbinder 4, Ganter 9/6, Pytlik 2, Friedrich

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