SG Gutach/Wolfach

Richtungsweisendes Derby

Vorbericht SG Gutach/Wolfach : SG Schramberg

Nach zweiwöchiger Pause geht die Landesliga-Runde am Samstag für die SG Gutach/Wolfach mit einem Derby weiter. In der Wolfacher Sporthalle empfängt die SG G/W um 20 Uhr die SG Schramberg um Trainer Jürgen Storz.

Schon im letzten Jahr trafen die beiden Mannschaften, damals noch nicht als SG, direkt im Anschluss an die Fastnachtspause aufeinander und hatten großen Aderlass durch die Grippewelle zu beklagen. In diesem Jahr hoffen beide Übungsleiter, dass ihre Spieler besser und gesünder durch die „Festtage“ gekommen sind. Die Punktausbeute für die Gäste im Jahr 2016 ist etwas besser, als die der Gastgeber. Schramberg ist mit einer Niederlage in Schopfheim gestartet, konnte aber im letzten Heimspiel die HSG Freiburg mit 35:33 niederringen. Diese Punkte waren für das Storz-Team auch bitter nötig, da es sonst gefährlich nahe an die Abstiegsränge gerutscht wäre. Allerdings darf der aktuelle 10. Platz mit 11:19 Punkten nicht über das wahre Potential der Gäste hinwegtäuschen. In der Hinrunde hatte Jürgen Storz viele Verletzte zu beklagen, die mittlerweile alle wieder im Team zurück sind. Gerade die Rückkehr von Julian Roming nach längerer Verletzung und die Routiniers Thomas Fehrenbacher und Benjamin Fehrenbach sollten der Mannschaft wieder zusätzliche Schlagkraft und Sicherheit geben.

Bei der SG blickt man auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Einer desolaten Leistung gegen Mimmenhausen folgte ein ebenfalls durchwachsenes Auswärtsspiel in Weil. Beides in der aktuellen Situation keine Spiele, die unbedingt gewonnen werden mussten, doch die Art und Weise der Niederlagen sollte die Mannschaft alarmieren. Vor allem gegen Weil hatten es die Männer aus Gutach und Wolfach nämlich selbst in der Hand, Punkte zu holen. Durch die schon häufiger diese Runde auftretende Abschlussschwäche beraubte man sich aber jeglicher Siegchance.

Das Hinspiel auf dem Sulgen gehörte ebenfalls nicht zu den Handball-Leckerbissen dieser Runde und war auf beiden Seiten durchwachsen. So hatten am Ende beide Mannschaften den Sieg auf dem Serviertablett und konnten sich nicht so recht über die mit 20:20 äußerst torarme Punkteteilung freuen. Auch im Rückspiel müssen die Hausherren mit einer gut stehenden Deckung der Gäste und schnellem Umschaltspiel rechnen. Im eigenen Angriffsspiel muss man wieder variabler werden und mehr Druck über die Außenpositionen aufbauen. Schließlich müssen die erarbeiteten Chancen dann auch verwandelt werden, da führt im Handball eben kein Weg dran vorbei. Ein Sieg vor heimischem Publikum würde dem Selbstvertrauen der Kinzig- und Gutachtäler enorm weiterhelfen, da auch die anschließenden Spiele harte Brocken werden. Mit einem Erfolgserlebnis im Rücken kann diese Aufgabe besser gemeistert werden. Verletzt fehlen wird weiterhin Linksaußen Mike Lehmann.

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