SG Gutach/Wolfach

SG I lässt gegen Schlusslicht nichts anbrennen

SG Gutach/Wolfach : ESV Freiburg 40:23 (20:12)

Im wieder einmal sehr gut besuchten Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Freiburg ließ das Landesliga-Team der SG Gutach/Wolfach nichts anbrennen und setzte sich am Ende unter den Augen des Präsidenten des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer und Gutacher Bürgermeisters Siegfried Eckert souverän und deutlich mit 40:23 durch.

Der ESV Freiburg konnte lediglich die ersten zehn Minuten mithalten, als die SG-Defensive den quirligen Richard Rasch und wurfstarken Daniel Kaiser nicht so richtig in den Griff bekam. Die Gäste nutzten die fehlende Zuordnung zur 1:2 Führung, sollten dann aber nach und nach den Anschluss verlieren. Die Heimmannschaft kam immer besser in Fahrt und nutzte alle abgefangene Bälle sofort zum Tempogegenstoß. Außerdem hatte mit Jens Gudelius, Manuel Schmid und Nicolas Haas gleich die komplette Rückraumachse nach vorne einen bärenstarken Tag erwischt. Tor um Tor zogen die Hausherren davon, ließen aber auch wieder eine Menge Großchancen aus. Zudem ließ man sich immer wieder zu Unachtsamkeiten in der Abwehr hinreißen, die der ESV nutzte, um nicht schon früh vollständig ins Hintertreffen zu geraten. Nichtsdestotrotz bauten die Gastgeber ihre Führung sukzessive aus und gingen nach 29 Minuten bereits kaum einholbar mit 20:11 in Führung. Seiten gewechselt wurde mit 20:12 für die SG.

Nach der atemberaubenden Halbzeitshow durch die Europameisterinnen im Kunstradfahren Sophie Nattmann und Caroline Wurth mit ihrer EM-Kür behielt die Spielgemeinschaft weiter die Oberhand. Uwe Dieterle konnte nun munter durchwechseln, die Führung seines Teams wuchs kontinuierlich an. Nach 41 Minuten stand es bereits 28:15, doch die Freiburger konnten nochmal auf 30:20 „verkürzen“. In der Schlussviertelstunde aber machte sich Resignation breit beim an diesem Abend chancenlosen Gast, sodass die SG den Vorsprung munter weiter auf den 40:23 Endstand hochschrauben konnte. Die Zuschauer sahen eine solide Leistung ihrer SG, die einmal mehr ihre Heimstärke untermauerte. Trotzdem sollte der Kantersieg auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man wieder einige Chancen liegenließ und sich vor allem in der ersten Halbzeit in der Abwehr immer noch zu häufig ohne großen Aufwand vom Gegner verladen ließ. Nächste Woche steht bereits das nächste Heimspiel gegen Ehingen an, in dem solche Nachlässigkeiten sicher wieder härter bestraft werden!

Spielfilm: 1:0, 1:2, 4:2, 7:4, 9:5, 12:7, 12:11, 20:12; 23:12, 28:15, 30:20, 37:22, 40:23

SGGW: Baumann, Laiblin; Staiger 1, Aberle „Schüssele“ 4, Lauterbach, Moosmann 2, Gudelius 9, Brohammer 1, Schmid 6, Scott 2, Mangold 1/1, Aberle „Staigerbauer“ 4, Lehmann 3, Haas 7/1

ESV: Frank, Müller 3/2, Frahm 2, Semeraro, Rasch 6/3, Kaiser 8, Mainka, Dannemann 2, Henseler 2, Dürrenfeld, Mauer

Hier geht’s zur Bildergalerie von Horst-Dieter Bayer

Und hier zum Video, ebenfalls von Horst

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